D22 Fieldday

Wie fängt man einen Artikel an, wenn man schreiben möchte, dass alles unheimlich toll gewesen ist. Man muss aufpassen, dass sich das ganze nicht zu übertrieben anhört. Gerade in Anbetracht der Situation, dass ich ja vor ca. einem Jahr ein extrem schlechtes „Fieldday“ besuchte, wo ich mich noch heute frage, was das damals sollte.

Aber zurück zum D22 Fieldday – auch wenn ich evtl. ein wenig voreingenommen bin, oder gerade deshalb, versuchte ich bereits im Vorfeld alles optimal zu organisieren. Mit Hilfe einiger D22 Mitglieder ist das bereits im Vorfeld auch hervorragend gelungen.

Das D22 Fieldday-Team

Das D22 Fieldday-Team

Da stand er nun fest unser Fieldday-Platz. Die Suche danach war ein wenig von Glück begleitet, da der Inhaber des Platzes alles andere als zuverlässig ist, was die Beantwortung von eMail und Rückrufwünschen angeht. Oder sollte ich sagen das die Kommunikation ausschließlich einseitig erfolgte?
So hatte ich lange Zeit immer ein komisches Gefühl im Magen und hoffte, das die kurzen und knappen Zusagen vom Inhaber auch wirklich zutrafen.

Da ich das Glück hatte direkt von Usedom nach Rügen fahren zu können, benutze ich die kleine Fähre die das Festland mit Rügen verbindet. Durch die neue große Brücke ist die kleine Fährverbindung bei vielen vollkommen unbekannt.
Die Weiterfahrt war unproblematisch und nach gut einer halben Stunde war ich an unserem Platz angekommen.
Es passierte was passieren musste – es war niemand da. So konnte ich zumindest erst einmal das komplette Gelände erkundigen. Nach knapp zwei Stunden war der Inhaber dann aber vor Ort und die entsprechende Plätze  zur Verfügung gestellt.
Auch wenn der Besitzer vorher recht unzuverlässig war, hatte die Sache einen Vorteil – ihm war im Grund alles egal und alle meine Wünsche wurden erfüllt. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er einfach durch sein anderes Gewerbe, welches Touristen in alten Hanomag LKW´s die Insel zeigt, vollkommen überarbeitet war.

Also war die Location bezogen und alles war toll – für unser Fieldday nahezu ideal!
Nach und nach sind etliche andere Mitglieder von D22 dazugekommen. Wir bezogen unsere Zelte oder die entsprechenden Zimmer.
Das Funk-Zelt wurde am Fieldday-Platz aufgebaut und gemeinsam die Antennen installiert.

Während die einen kochten oder den Grill bedienten, wurde im Funkzelt ordentlich Funkbetrieb gemacht. Es war super mal alle Funkkollegen persönlich kennen zu lernen. Man wuchs gleich irgendwie zusammen und wir waren nicht nur beim Funken ein tolles Team.
Für mich war es ein wirklich tolles Erlebnis  – alle haben sich SUPER verstanden und auch der Funkbetrieb war einfach toll!
Alles war so, wie ein Fieldday sein muss!