ROS, FSQcall und andere

Die letzten Tage habe ich damit verbracht mir einmal die div. neuen und alten digitalen Betriebsarten anzuschauen.
Dabei war ich gezwungen tatsächlich Windows auf meinen Amateurfunk-Mac zu installieren.
Ein Unterfangen gegen das ich mich sehr lange recht erfolgreich zu wehr setzen konnte.
Aber ich war neugierig auf FSQcall und bin nun nicht drumherum gekommen.

Die Installation von Windows mittels VM-Ware geht auf dem Mac sehr einfach von statten.
Da ich hier noch eine Windows7 Lizenz zu liegen hatte, war das für mich meine Wahl.

Wie schreib einmal eine der größten PC-Zeitschriften, die PC-World? „Der besten Windows-PC ist ein Mac“.
Mir ist durchaus klar warum das so ist. Alle Schnittstellen, alle sog. Treiber, die ein Mac erst gar nicht in der Art benötiget (Zumindest merkt der Anwender davon nichts) funktionierten sofort unter Windows.
Selbst die lästigen Dinge mit der Soundkarte, wo Windows-User immer wieder verzweifeln, waren nicht notwendig.
Sie wurde einfach 1:1 von MacOS übernommen.

Da ich für den Amateurfunk hier ein gutes MacBook Pro 17″ mit hoher Auflösung benutzen und daran noch ein 23″ Display angeschlossen habe, konnte ich auf das interne Display mit MacOS arbeiten und brachte Windows auf den externen Monitor.
Alleine das Design der Systeme, ist wenn man es direkt nebeneinander sieht, unheimlich unterschiedlich.
Ich weiss bis heute nicht, warum bei Windows immer alles so extrem bunt sein muss?
Das Wort „Design“ muss man in Redmond nicht wirklich kennen.

Aber zumindest spielten die div. Progrämmchen einwandfrei.
Auch wenn man sich erst einmal mit den Dingen der einzelnen Betriebsarten auseinander setzen muss, so liefen die ersten QSOs in FSQcall ohne Probleme.
ROS hatte ich ja bereits vor etlicher Zeit schon einmal ausprobiert. Aber auch das lief wieder ohne Probleme und einige QSO sind zustande gekommen.
Das erste sogar gleich mit VK.

Anschl. dann auch noch div. andere Dinge angeschaut. JT65 – und man konnte während eines QSOs mal wieder Tee oder Kaffee Kochen 😉
Aber eines ist sicher – es sind alles Betriebsarten die gerade für Leute mit kleinen Antennen ideal ist.
Bei großen Antennen klappt dann fast alles.
So habe ich mit meiner Antenne auf dem Dach im Grund alles erreicht was zu hören war.
Auch eine Möglichkeit viele Länder schnell zu arbeiten.
Wer es mag – bitte sehr!