Starker Mitgliederschwund beim DARC?

Vor einigen Tagen erhielt ich von einem befreundeten OM eine Interessante Übersicht der vergebenen Amateurfunk-Lizenzen in Deutschland.
Die Zahlen die über die Datenbank der Bundesnetzagentur für jeden Abrufbar sind, zeigten etwas, was einen zuerst stutzig macht.
Wenn man nämlich die Zahlen, allein der letzen Monate vergleicht, sieht man recht schnell, das zwischen dem 4.10.16 und dem 24.2.17, alleine rund 2300 Funkamateure weniger vorhanden sind.

Stand: 20.07.2016 – Anzahl zugeteilter Rufzeichen: 75068

Stand: 04.10.2016 – Anzahl zugeteilter Rufzeichen: 74863

Stand: 24.02.2017 – Anzahl zugeteilter Rufzeichen: 72487

Ein Anruf bei der Bundesnetzagentur bestätigte meine Vermutung.
Nach dem letzten Gebührenbescheid im Herbst letzten Jahres durch die BNetzA, wurde jetzt im Februar die Datenbank abgeglichen.
Der recht große Verlust von Amateurfunk-Lizenzen, ist durch Abgabe von Rufzeichen und verstorbenen Funkamateuren zu erklären, so lautet die Erklärung der BNetzA.

Im Grund vollkommen normal und verständlich!
Die Frage die man sich aber nun stellen kann, wieviele von den rund 2300 ehemaligen Funkamateuren waren davon im DARC Mitglied?
Rein Statistisch müssten es ebenfalls sehr viele sein.
Wenn dem so ist, schaut es dramatisch aus und lässt nichts gutes hoffen.
Was unternimmt der DARC, um den Starken Mitgliederschwund aufzufangen?
Wie geht es weiter?
Wo stehen wir in 10 Jahren?