Manchmal entstehen die interessantesten Erkenntnisse einfach aus Neugier. Genau so ein kleines Experiment habe ich mit OrbitHub gemacht.
Bisher läuft OrbitHub zuverlässig auf einem Raspberry Pi 3B. Für den eigentlichen Betrieb reicht diese kleine Hardware vollkommen aus, aber natürlich hat auch ein Raspberry Pi seine Grenzen. Gerade wenn viele Berechnungen, Daten und Darstellungen gleichzeitig verarbeitet werden müssen, stellt sich irgendwann die Frage: Was wäre eigentlich möglich, wenn mehr Leistung dahintersteckt?
Also habe ich OrbitHub heute testweise zusätzlich auf einem Mac Mini installiert.
Der Weg dorthin war überraschend einfach: Das Repository von GitHub geklont, die Anwendung über Docker gestartet, Standortdaten und Favoriten von der bestehenden Pi-Installation übernommen – und schon lief eine zweite, komplett unabhängige Instanz parallel zur bisherigen Version.
Ein ausführlicher Performance-Vergleich steht noch aus, aber bereits beim ersten Test war der Unterschied deutlich zu merken. Alles wurde nahezu sofort berechnet und angezeigt. Die Geschwindigkeit war im Vergleich zum Raspberry Pi fast schon ungewohnt – teilweise wirkte es schon beinahe „unheimlich“, wie schnell die Daten verarbeitet wurden.
Natürlich bedeutet dieser Test noch nicht, dass OrbitHub jetzt umzieht oder die Raspberry-Pi-Version ersetzt wird. Der Pi bleibt weiterhin die produktive Instanz und erfüllt seine Aufgabe zuverlässig. Zeigt aber auch das im praktischen Einsatz das Minimum ein RaspberryPi 3B sein sollte.
Aber das Experiment zeigt hervorragend, welche Möglichkeiten in der Software stecken, wenn man sie auf leistungsfähigerer Hardware betreibt.
Vielleicht bleibt es nur ein kleiner Test nebenbei – vielleicht entsteht daraus irgendwann auch eine weitere Variante. Im Moment ist es einfach spannend zu sehen, was technisch möglich ist.
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