OrbitHub entwickelt sich weiter – aus einer Idee wird ein leistungsstarkes Satelliten-Tool für Funkamateure

3. August 2026

Die Entwicklung von OrbitHub schreitet mit großen Schritten voran. Was ursprünglich als persönliche Idee begann, ist inzwischen zu einer modernen Plattform für die Berechnung, Verwaltung und Darstellung von Amateurfunksatelliten geworden – entwickelt von Funkamateuren für Funkamateure.

Die Idee hinter OrbitHub

Auslöser war ein Problem, das viele Funkamateure in den letzten Monaten beschäftigt hat: Die klassische TLE-Welt verändert sich. Neue Bahndatenformate und unterschiedliche Datenquellen machen es zunehmend schwieriger, Satelliten zuverlässig und aktuell zu verfolgen.

Genau hier setzt OrbitHub an.

Anstatt sich auf ein einzelnes Datenformat zu verlassen, verfolgt OrbitHub einen anderen Ansatz: Bahndaten aus unterschiedlichen Quellen und Formaten werden eingelesen, verarbeitet und in einer einheitlichen Oberfläche bereitgestellt. So entsteht eine zentrale Plattform, die sowohl heute als auch zukünftig flexibel auf neue Entwicklungen reagieren kann.  

Mehr als nur Satelliten verfolgen

OrbitHub soll nicht einfach nur ein weiteres Programm zur Passberechnung sein. Ziel ist eine moderne Web-Anwendung, die alle wichtigen Informationen rund um Amateurfunksatelliten an einem Ort zusammenführt.

Bereits heute bietet OrbitHub unter anderem:

  • Berechnung von AOS, TCA und LOS
  • Anzeige von maximaler Elevation und Überflugdauer
  • Frequenzinformationen und Doppler-Unterstützung
  • Unterstützung verschiedener Bahndatenformate wie TLE, CSV, XML und JSON
  • Übersichtliche Filter- und Suchfunktionen
  • Optimierte Darstellung für Desktop, Tablet und Smartphone
  • Betrieb komplett im eigenen Netzwerk ohne Cloud-Zwang

Damit bleibt die volle Kontrolle über die eigenen Daten jederzeit beim Anwender.

Selbst gehostet statt Cloud

Ein wichtiger Grundsatz von OrbitHub lautet:

Die Software gehört dem Anwender.

OrbitHub läuft vollständig lokal und kann bereits auf einem Raspberry Pi betrieben werden. Dadurch werden keine persönlichen Nutzerdaten an externe Server übertragen und jeder entscheidet selbst, wo seine Installation betrieben wird.

Die Installation wurde bewusst möglichst einfach gehalten und ist ausführlich dokumentiert, sodass auch Einsteiger schnell zu einer lauffähigen Installation gelangen.

Ständige Weiterentwicklung

In den vergangenen Wochen sind zahlreiche neue Funktionen hinzugekommen. Neben Verbesserungen an der Benutzeroberfläche wurden viele Bereiche überarbeitet, optimiert und erweitert.

Dazu gehören unter anderem:

  • schnellere Berechnung von Satellitenüberflügen
  • verbesserte Darstellung der Satelliteninformationen
  • optimierte Filtermöglichkeiten
  • neue Import- und Exportfunktionen
  • Unterstützung weiterer Datenquellen
  • zahlreiche Detailverbesserungen und Fehlerkorrekturen

OrbitHub wächst kontinuierlich weiter und entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer umfassenden Plattform für den Satellitenbetrieb im Amateurfunk.

Open Source und kostenlos

OrbitHub ist ein Open-Source-Projekt und kann kostenlos genutzt werden. Jeder Interessierte kann die Entwicklung verfolgen, Feedback geben oder eigene Ideen einbringen.

Projektseite:

https://orbithubapp.de

GitHub:

https://github.com/OrbitHubApp/orbithub

Weitere Informationen, Neuigkeiten und Projekte von DL7AG:

https://www.dl7ag.de

Ich freue mich über jedes Feedback, Verbesserungsvorschläge oder einfach über den Austausch mit anderen Funkamateuren. OrbitHub steht noch am Anfang – aber die Reise hat gerade erst begonnen.

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DL7AG

Lizenz seit 1979 (ehemals DC7VS), weltraumbegeistert und bereits Ende der 70er Jahre an der Wilhelm-Foerster-Sternwarte in Berlin (West) aktiv, Gründungsmitglied der Ortsverbände D23 „Freunde des CCC“ und D22 „Soziale Medien“, ehemaliger stellvertretender Distriktsvorsitzender Berlin sowie Distriktsvorsitzender Berlin, DARC Online-Redakteur und Social-Media-Verantwortlicher, Mitglied im Gremium „DARC 2020“, Inhaber des DARC Distrikt D Infomobils (2004), Rufzeichen DK0RBY, DN1RBY, DK0DTM und 5P7Z, nach über 40 Jahren Mitgliedschaft seit 2018 nicht mehr im DARC.

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