Das große Packen geht los.
Zum einen Stress, zum anderen Spaß.
Jeder kennt es – vor einem Fieldday alles gut für den Transport zu verpacken.
Nichts darf vergessen werden, alles muss verstaut werden.

Nachdem unser rollendes Werkstattmobil samt OM aufgrund einer Lebenskrise in diesem Jahr nicht dabei ist, müssen wir anderen Teilnehmer an das eine oder andere denken, welches wir bisher nicht auf dem Plan hatten oder sagen wir besser, es war anders geplant.
Aber manchmal lassen Leute einfach alles liegen, andere Menschen sind ihnen egal und die übergebliebenen starten nun von vorne mit der Planung.
Das ist kein Problem, denn die paar Kleinigkeiten an Werkzeug, die man wirklich vor Ort benötigt, sind schnell gepackt.
Der OM hatte zwar alles, wirklich alles dabei, was man im Leben irgendwann einmal gebrauchen könnte und hatte die Sachen auch immer nach rund 10 Minuten zur Hand, wobei schon mal das halbe Auto ausgeräumt werden musste, um es zu finden. Aber dafür war das Auto auch so voll, dass er neuerdings sogar den Beifahrersitz ausbauen musste, damit auch noch eine Tüte an Klamotten und Unterwäsche ins Auto packen konnte.
Auch wenn alle immer darüber gelächelt hatten, schlug eigentlich jeder die Hände über den Kopf zusammen.
Merke, wenn vorne Leute lachen, reden sie hintenrum ganz anders.
Wir nehmen also nun Lötkolben, Akkubohrmaschine, Schraubendreher und ein paar andere Dinge selbst mit.

Ja und auch wir nehmen natürlich viel zu viel mit – das macht irgendwie jeder – oder?
Dazu kommt, dass man auch eine Menge an frischen Klamotten für eine Woche mitnehmen muss.
Auch wenn es immer wieder OMs gab, die bei solchen Feldwochen nicht unbedingt mit normaler Hygiene glänzten, so haben wir in diesem Jahr wohl hoffentlich kein Problem damit.
Unser großes Ferienhaus vor Ort besitzt neben Sauna und mehreren Schlafzimmern auch zwei komplett eingerichtete Badezimmer mit Duschen.
Da sollte die Körperhygiene nicht zu kurz kommen – es sollte klappen.

Auch der große Einkauf steht noch aus, der auch ein wenig üppiger ausfallen wird.
So viele Personen, die eine Woche bekocht, werden müssen, erfordert auch viel an Lebensmitteln.
Zumal wir vor Ort, wie jedes Jahr täglich frisch kochen werden und nicht Wert auf Billigfleisch & Co. legen.
Dosenfutter & Co. kommt uns nicht auf den Tisch.

Da wir vor Ort unser Antennen-Projekt beenden wollen und auch unsere Umwelt-Wetterstation fertig bauen wollen, wird auch dort noch einiges an Material benötigt, welches verstaut werden muss.
Dazu kommen diverse Raspberry Pi´s für etliche andere Projekte.
Es wird also wieder einmal viel Gepäck werden!

Ich habe das Glück mir bereits vor Jahren einiges an Boxen und Koffern für solche Zwecke gekauft zu haben.
Ich kann gewissermaßen alles gut und sicher verstauen und muss die “ich schmeiße einfach alles rein” wie der o.g. OM nicht anwenden.
nein, ich muss auch den Beifahrersitz nicht ausbauen.

Von DL7AG

Linzenz 1979 ex DC7VS / Gründungsmitglied von zwei OV: D23 "Freude des CCC" - D22 „Soziale Medien“ / Ehemalige Ämter: StV. DV Berlin / DV Berlin / DARC Online Redakteur / DARC Sozial Media Zuständiger / Mitglied im DARC Gremium "DARC 2020" / Inhaber des DARC Distrikt D Info-Mobils / Lizenz-Inhaber: DK0RBY - DN1RBY - DK0DTM - 5P7Z / Seit 2018 nicht mehr im DARC-Mitglied